Mit dem Camper in Canada

Wir sind wieder on tour!

 
21Juni
2017

Heimreise

Gefahrene Kilometer: 31
Start: Vancouver/Burnaby
Ziel: Vancouver/Delta - Fraserway

So, nun ist der Tag tatsächlich gekommen -> geht es wieder nach Hause.  

In den letzten 4 Wochen haben wir wahnsinnig viele und tolle Momente erlebt. Den Tag heute durchleben wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Natürlich könnte unser Urlaub noch ewig so weitergehen (zu sehen gäbe es in Kanada noch mehr als genug), aber trotz allem freuen wir uns auch ein bisschen auf zu Hause.

Am Vormittag haben wir alle Schränke ausgeräumt, alle Tanks geleert und ein Carepaket mit Waschmittel, Spülmittel, Kaffeefilter etc. auf dem Campingplatz hinterlassen.

Unsere Koffer hatten wir bei Fraserway eingelagert, so dass fürs Erste unser Bett als Klamottenablage herhalten musste.

Um spätestens 12 Uhr war Abgabetermin bei Fraserway. Nachdem unser ganzer Kram auch noch in die Koffer musste, waren wir schon um 11 Uhr vor Ort. Aus unserer Erfahrung vom letzten Jahr haben wir mit einer langwierigen Rückgabeprozedur gerechnet. Bei Fraserway war diese allerdings völlig unkompliziert und in 5 Minunten erledigt. Bei der Erledigung der Formalitäten hat uns Fraserway für die 2 Tage, an denen unsere Heizung nicht funktioniert hat, eine Entschädigung bezahlt. Ein wirklich toller Service!!!

So ging es dann, wesentlich früher als erwartet, mit dem Shuttle zum Flughafen. Am Flughafen angekommen, war die erste Info, dass wir 45 Minuten später boarden. Wir hatten uns eh schon auf einige Stunden Wartezeit eingestellt und noch mal 2 Stunden mehr -> so what. Wir haben ja immerhin noch Urlaub :-)

4 Stunden haben wir jetzt schon hinter uns gebracht und nun sitzen wir am Gate und hoffen, dass die nächsten 2 Stunden hier und die 10,5 im Flieger dann einigermaßen schnell vergehen.

 

20Juni
2017

Vancouver - Abschied nehmen

Die letzten Wochen waren sehr ereignis- und bewegungsreich. Um den morgigen Rückreisetrag bewegungstechnisch auszugleichen, war heute noch mal laufen angesagt.

Begonnen haben wir mit der Umrundung des Burnaby Lake. Einen Teil sind wir ja bereits gestern gelaufen und heute ging es dann bei dicken Wolken und zum Teil leichten Nieselregen komplett außenrum. Dabei sind wir dann auch auf die extra gebaute Aussichtsplattform, die sich gut fü rein Panoramabild angeboten hat.

Den frühen Nachmittag haben wir ausruhend auf dem Campingplatz verbracht. Zum Glück haben sich die Wolken verzogen und bei strahlend blauen Himmel und Sonnenschein ging es dann mit dem Skytrain nach Downtown.

Unser erster Weg war noch mal zum Wasser. Dort haben wir uns nach 4 tollen Wochen mit ein bisschen Wehmut von Vancouver verabschiedet.

Danach ging es zum Abschied nochmals zu Jimmey´s, wie auch schon am ersten und zweiten Abend. Bei einem "Old fashioned Burger" und einem Red Truck Lager haben wir den Abend ausklingen lassen.

Auf dem Rückweg hat sich uns noch mal ein toller Blick auf Downtown geboten.

19Juni
2017

Vancouver - Shoppingtag

Gefahrene Kilometer: 74
Start: Vancouver/Burnaby
Ziel: Vancouver Tsawassen Mills
Campground: Burnaby Cariboo RV Park

Wie auch schon zu Beginn unserer Reise, wollten wir heute noch mal die Gelegenheit zum Shoppen nutzen.

Der Sonnenschein war erst für Nachmittag zu erwarten und so hatten wir auch nicht das Gefühl irgendwas zu versäumen, wenn wir in den Tsawassen Mills rum bummeln.

4 Stunden und einige Tüten später, war es dann aber auch genug.

Wieder am Campingplatz angekommen, war T-Shirt-Wetter und wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und im angrenzenden Burnaby Lake Regional Park einen Spaziergang gemacht.

Es ist wirklich beeindruckend, wie viele und vor allem wie groß die Grünflächen in dieser Stadt sind.

An dem Aussichtspunkt waren viele Gänse und Enten, die nur darauf gelauert haben, bis irgendjemand Futter ins Wasser wirft. Wir waren aber wieder ganz fasziniert von der Entenmama mit ihren Kleinen :-)

Zufrieden, aber auch ein bisschen kaputt, haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht.

Am Abend haben wir das letzte Mal gegrillt, denn morgen steht Vancouver Downtown auf dem Programm und wir essen noch mal einen legendären, nordamerikanischen Burger. Unseren Grill und das restliches Feuerholz haben wir an unsere Stellplatznachbarn verschenkt, denn diese haben die Rundreise noch vor sich.

18Juni
2017

Zurück in Vancouver

Gefahrene Kilometer: 61
Seekilometer: ca. 60
Start: Nanaimo
Ziel: Vancouver (Stadtteil Burnaby)
Campground: Burnaby Cariboo RV Park

Die Fähre von Nanaimo nach Vancouver fährt nur ca. alle zwei Stunden. Reservieren kostet extra und dieses Geld wollten wir nicht ausgeben. Um einen Platz auf der Fähre um 10:40 Uhr zu ergattern, hieß es also früh da zu sein.

Wir waren schneller als gedacht mit Frühstück und unserem morgendlichen Fahrzeugcheck fertig, so dass wir schon 2 Stunden vorher da waren. Pünktlich ging es dann auf die Fähre und heute haben wir uns einen Platz innen gesucht. Das Wetter war grau, trist und regnerisch und warm und trocken war uns dann doch lieber.

In Vancouver (Horseshoe Bay) angekommen ging es direkt in den Lynn Canyon. Bekannter ist der Capilano Canyon mit der gleichnamigen Suspension Bridge (Hängebrücke), aber der kostet Eintritt 30 CAN$/Person und dass ist es uns sicher nicht wert.

Der Lynn Canyon hat ebenfalls eine Suspension Bridge, die 50 Meter über dem Canyon schwebt und wackelt. 

Rouwen hat sich trotz seiner Höhenangst über die Brücke getraut und hat es besser überstanden als ich. Durch die vielen Menschen auf der Brücke, wäre ich fast seekrank geworden. Nur der Blick auf den Wasserfall konnte mich ein bisschen ablenken.

Im Canyon kann man unterschiedliche Trails laufen und 2 davon kommen am Wasser vorbei. Es war also klar, wohin es uns verschlägt..

Der Canyon ist wirklich schön und sehr empfehlenswert. Allerdings waren, vielleicht weil kostenlos und noch dazu heute auch noch Sonntag ist, sehr viele Leute unterwegs. Das und die nächsten 2 Tage in Vancouver dient uns schon mal zur ersten Eingewöhnung an die baldigen Heimatverhältnisse…

Danach war es nur noch ein Katzensprung zu unserem Campground. Hier bleiben wir, bis wir am Mittwoch das Wohnmobil wieder abgeben.

18Juni
2017

Vancouver Island - Inselrundgang bei Nanaimo

Gefahrene Kilometer: 122
Start: Port Alberni
Ziel: Nanaimo
Campground: Living Forest RV Park

Unser Tag hat mit der vermeintlichen Reparatur unserer Heizung begonnen. Martin, so hieß der Reparaturmann heute, dreht das Gas auf und sowohl der Külhschrank als auch die Heizung haben einwandfrei funktioniert. Wir konnten es gar nicht glauben und waren wirklich froh, dass Shawn in Tofino bestätigt hatte, dass die Heizung nicht funktioniert und er es nicht reparieren kann. Sonst zweifelt man ja an sich selbst?!

Martin hat dann noch mal alles aus und wieder an gemacht und alles lief einwandfrei. Ein Mysterium…

Glücklich darüber, dass wir heute Nacht nicht frieren müssen haben wir uns auf den Weg nach Nanaimo gemacht. Nanaimo selbst hat nicht viel Sehenswertes, aber die vorgelagerte Newcastle Island wurde im Reiseführer als Highlight eingestuft. Also, nichts wie hin.
Die komplette Insel wurde zum Provincial Park erklärt und kann nur mit dem Boot erreicht werden. Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten und anders als bisher waren die Kosten niedriger als im Reiseführer angegeben. 10 CAN$ für uns Beide hin und zurück.

Auf der Insel angekommen, haben wir uns erst mal orientiert und geschaut was man so machen kann. Da haben uns Leute ganz aufgeregt erzählt, dass dort ein Weißkopfseeadler fliegt. Und wieder ist es mir gelungen ihn fotografisch einzufangen, auch wenn ich heute leider nicht ganz so auf „Gefiederfühlung“ gehen konnte.

Die Insel haben wir zu Fuß in ca. 2,5 Stunden umrundet und dabei tolle Ausblicke auf das sehr saubere Meer, Nanaimo und natürlich die Rockies genossen.

Wir haben uns entschieden heute in Nainamo zu übernachten, bevor es morgen Früh mit der Fähre zurück aufs Festland geht und wir die letzten 3 Tage dieser Reise in Vancouver (-Umland) verbringen.

An unserem schönen und sehr ordentlich angelegten Campground angekommen, haben wir es uns nun gemütlich gemacht. Unser Plan, nach dem Essen noch eine Runde zu drehen und den Campground-eigenen Hikingtrail mit Ocean-View zu gehen, ist mal wieder dem Regen zum Opfer gefallen. Nachdem wir heute aber schon viel draußen und am Meer unterwegs waren, können wir das gut verkraften.

Zu unserer großen Freude, funktioniert die Heizung immer noch und wir müssen heute Nacht nicht frieren.

16Juni
2017

Vancouver Island - Tofino und noch ein Überbrückungstag

Gefahrene Kilometer: 150
Start: Tofino
Ziel: Port Alberni
Campground: Timber Lodge RV Park

Wir haben uns sehr gefreut, dass es heute Morgen nicht mehr geregnet hat und somit unserem geplanten Spaziergang am Long Beach nichts im Wege stand. Wir sind also früh los, da wir noch nicht wussten, wann unser Reparaturtermin in Nanaimo war.

Der Strand liegt im Pacific Rim National Park und ist sehr naturbelassen und wie ich finde sehr schön.

Nachdem ich ja immer auf der Jagd nach Tieren bin, habe ich mich über den großen Vogel am Strand sehr gefreut. Beim langsamen Annähern (um ihn nicht zu vertreiben)war die Freude noch viel größer, da es nicht wie sonst eine Möwe, sondern ein Weißkopfseeadler war.

Während unserer ausgiebigen Strandwanderung haben wir erfahren, dass unser Reparaturtermin um 14 Uhr ist. Und so machten wir uns gegen 11 Uhr auf den Weg zurück an die Ostküste. Leider kamen wir nicht weit, denn die einzige Straße zwischen Ost- und Westküste (Highway 4) war aufgrund eines Unfalls gestern bis 16 Uhr heute Nachmittag gesperrt.

Also wieder bei Fraserway angerufen und einen Alternativplan erbeten. Dieser sieht so aus, dass wir morgen um 8:30 in Port Alberni, auf halber Strecke nach Nanaimo, einen neuen Termin haben. Nun ging es darum die 5 Stunden bis zur geplanten Straßenöffnung zu überbrücken. Diese Zeit haben wir mit einer weiteren Strandwanderung an einem anderen Teil des Long Beach genutzt.

Da wir zum einen unsicher waren, ob die Straße wirklich um 16 Uhr aufgemacht wird und zum anderen Laufen hungrig macht, haben wir uns heute für ein „richtiges“ Mittagessen entschieden.
Also gab es BBQ am Parkplatz und wir waren mal wieder froh, alles mit uns zu haben und so flexibel und unabhängig zu sein.

Um 16 Uhr, pünktlich wie wir nun mal so sind, waren wir an der Kreuzung zum Highway 4 und zu unserer großen Freude war die Straße frei. Bei der Hinfahrt habe ich über das sehr enge und kurvige Teilstück berichtet. Heute habe ich ein Beweisfoto gemacht.

 

Die Fahrt hat deutlich länger gedauert als angenommen. Wegen des Unfalls sind 3.000 Liter Benzin ausgelaufen und in den Kennedy Lake geflossen. Die Arbeiter waren immer noch dabei den Schaden auf ein Minimum zu begrenzen und die Straße war deshalb einspurig.

Dafür wurden wir nach der Baustelle an einem View Point noch mal mit einem tollen Blick auf einen reißenden Fluss belohnt. Das Geländer mit seinen Schlössern fand ich dieser Gegend auch irgendwie sonderbar, zumal Leute dort auch ihre Unterhosen und sonstigen Unfug hinhängen.

 

15Juni
2017

Vancouver Island - Tofino im Regen

Gefahrene Kilometer: 33
Start: Ucluelet
Ziel: Tofino 
Campground: Crystal Cove Beach Resort

Die Wettervorhersage für Ucluelet und Tofino hat sich leider bewahrheitet. Schon die ganze Nacht hat es in Strömen geregnet und gestürmt. Unsere Hoffnung, dass es sich in der Nacht ausregnet, wurde leider nicht erfüllt. Heute Morgen war es keinen Deut besser.

Wenn es noch lange so weiterregnet wird aus dem Campground der letzten Nacht ein See.

Eine Stunde später also sonst, haben wir uns auf den Weg nach Tofino gemacht. Hier ist es etwas heller, aber die Kombination aus Regen und Wind macht eine Outdooraktivität, trotz Regenjacke und Kaputze, heute unmöglich. 

Bis wir um 13 Uhr zu unsrem Campground können, sitzen wir, mit vielen anderen, in einem netten kleinen Café mit guten WLAN und trinken Tee bzw. Kaffee. 

Der Campground ist wirklich schön angelegt und liegt direkt am Strand. Dort angekommen und alles angeschlossen, haben wir festgestellt, dass unsere Heizung im Wohnmobil nicht mehr geht. Frieren müssen wir trotzdem nicht, da uns der Campground einen Heizlüfter geliehen hat.

Fraserway hat sich sofort um die Reparatur gekümmert und 2 Stunden später war Shawn bei uns. Shawn war wirklich sehr bemüht, konnte aber den Fehler nicht beheben. Wir benötigen ein Ersatzteil und das kann nur in Nanaimo getauscht werden. Fraserway vereinbart für morgen einen Termin für uns. Für uns bedeutet das, dass wir aufgrund des bevorstehenden Wochenendes leider morgen wieder zurück geht und wir nur am Vormittag einen kurzen Stop an unserem Hauptbesuchspunkt Long Beach einlegen können. 

Dafür hat der Regen heute Abend etwas nachgelassen, so dass wir hier am MacKenzie Beach noch eine Weile laufen konnten.

Der Tag heute ist wirklich trist und umso mehr habe ich mich über den tollen Rhododendron gefreut, welcher am Weg zum Strand blüht (übrigens wie fast überall auf Vancouver Island).

Damit auch in diesen Blogeintragein bisschen Farbe bekommt, zum Abschluss ein schönes Blütenfoto.

14Juni
2017

Vancouver Island - Ucluelet

Gefahrene Kilometer: 241
Start: Victoria
Ziel: Ucluelet
Campground: Surf Junction

Gestern Abend haben wir uns trotz der eher mauen Wetterprognose und der widersprüchlichen Aussagen zur Beschaffenheit der einzigen Straße entschieden, doch an die Westküste der Insel zu fahren. Wir waren uns wegen der genannten Gründe etwas unschlüssig, haben dann aber in einem Blog gelesen, dass die Straße von den großen kanadischen Trucks zum Transport benutzt wird. Na dann, schaffen wir die Strecke mit unseren „lächerlichen“ 10 Metern Länge ja wohl auch… aber dazu später mehr.

Der erste Stop an diesem Tag war Downtown Chemainus. Im Stadtzentrum befinden sich 42 Murals (Wandmalereien), die zum Teil wirklich sehenswert sind. Auf dem Weg dorthin kamen wir an dem ersten Lacher des Tages vorbei.

Diese Wandbilder fanden wir besonders schön.

Unser zweiter Stop war der Englishman River Provincial Park. Dort gibt es Wasserfälle und nachdem ich von rauschendem Wasser nie genug bekomme, war alles besprochen. Der Rundweg um die Falls ist eher überschaubar und in einer guten halben Stunde erledigt, aber es isttoll anzusehen und man kann ans Wasser und im Sommer auch hinein.

Auf dem Weg zu unserem gedachten Übernachtungsort Port Alberni liegen noch weitere Provincial Parks. Wir konnten wählen zwischen einem reinen Waldsparziergang oder noch mal Wasserfällen. Wie ist die Wahl wohl ausgegangen…? Richtig -> die Wasserfälle des Little Qualicum.

Diese sind noch schöner als die im Englishman River PP und auch der Rundweg ist länger.

Wieder am Parkplatz angekommen, war es noch früh am Tag. Wir wussten, dass wir an die Westküste bis Ucluelet ca. 1,5 Stunden brauchen. Daher haben wir uns entschieden, die gedachte Übernachtung in Port Alberni zu canceln und die gut 100 km heute noch zu fahren.

Der Highway 4 ist großteils sehr gut ausgebaut und die Fahrt war angenehm. Dann kommt ein Teilstück mit 35 km, in dem es deutlich kurvenreicher nach oben geht. 12 km davon ist die Straße wirklich eng und mit vielen Unebenheiten versehen. Deshalb ist die Geschwindigkeit auch auf 30 bis 40 km/h beschränkt. Rouwen ist ganz langsam und vorsichtig gefahren so sind wir und unser zu Hause heil auf der anderen Seite der Insel angekommen.

Nachdem es hier wie erwartet regnet und wir heute eh kein Programm mehr vorhatten, haben wir uns für den ersten Campground auf der Strecke entschieden.
Morgen geht es dann die letzten 30 km nach Tofino.

13Juni
2017

Vancouver Island - Chemainus

Gefahrene Kilometer: 90
Start: Victoria
Ziel: Chemainus
Campground: Country Maples RV Resort

Auf unserem Weg den TCH entlang nach Norden liegt der Goldstream Provincial Park. Dieser ist unterteilt in einen Campground und in eine Day-Use-Area. Nachdem wir nicht campen wollten, war die Day-Use-Area unser Anlaufpunkt. Dort beginnt auch der Trail zum Gipfel des Mount Finlayson. Lt. Reiseführer dauert der Aufstieg etwa 1 Stunde.

Zu Beginn des Weges waren solche Schilder zu lesen und wir haben uns nichts dabei gedacht.

Durch den Wald war es eine anspruchsvolle Wanderung mit Kraxelelementen. Nach dem Wald ging es mit dem Kraxeln weiter, allerdings direkt am Abgrund und ohne Sicherung. Das war uns dann absolut zu heikel und wir haben kurz vor dem Gipfel wieder umgedreht. Schließlich wollen wir gesund und heil unseren Urlaub beenden.

 Der zweite Anlaufpunkt in dem Park sind die Goldstream Falls. Dazu mussten wir erst einige Kilometer zum Campground laufen. Der einzige sichtbare Weg dorthin war neben dem TCH. Links von uns ganz idyllisch der Bach und rechts donnern die LKW´s und Autos "romantisch" direkt an uns vorbei. Am Campground angekommen war der Weg zu den Falls ausgeschildert und es ging noch mal ein gutes Stück durch den Wald und dann 193 Stufen runter. Der Wasserfall ist nicht groß, die Gesamtkulisse dafür umso beeindruckender.

 

Danach haben wir einen anderen Weg zurück zu unserem Parkplatz gefunden und mussten nur ca. 400m am TCH entlang laufen.

Unsere Suche nach einem Campingplatz hat sich heute etwas schwieriger gestaltet. Bei dem ersten Campingplatz war das Office nicht besetzt und es war auch keine Telefonnummer angegeben. Beim zweiten konnte man sich seinen Campground selbst aussuchen, diesen fanden wir dann aber mit 50 CAN$ ohne WiFi und anderen Schnickschnack zu teuer. Schlussendlich haben wir uns für einen entschieden, der mit einem kurzen Umweg verbunden war.

Auf dem Umweg sind wir an einem Schild "dog grooming" vorbeigefahren. Das "groom" das englische Wort für "Bräutigam" ist, haben wir gewusst. Beim Nachschlagen des Wortes "grooming" konnten wir eine weitere Bedeutung des Wortes lernen. Diese ist u.a. "Stallbursche/Stallknecht". Ohne weitere Erläuterung...., der geneigte Leser möge seine eigenen Schlüsse daraus ziehen!

12Juni
2017

Vancouver Island - Victoria: Tag 2

Als wir gestern Abend zum Restaurant gelaufen sind, hätten wir auch in England sein können.

Die Speisekarte dagegen war sehr nordamerikanisch und das Essen und sogar dies Bier wirklich gut.

Heute hat unser fahrendes zu Hause eine Pause erhalten. Für 5 CAN$ pro Person erhält man hier eine Tageskarte für das Busnetz. Mit Fußweg zum Bus und kurzer Wartezeit braucht man eine gute halbe Stunde nach Downtown Victoria.

Dort angekommen war unser erster Weg Richtung Wasser. Auf dem Weg sind wir an dieser sehr schönen Skulptur "The Homecoming" vorbeigekommen. Wenn man in die Gesichter der beiden schaut, freut man sich zwangsläufig mit.

Danach ging es weiter zum Parlamentsgebäude und der Statue von Queen Victoria nach welcher die Stadt auch benannt ist.

Gleich daneben steht ein sehr großer Sequoia-Baum. Dieser ist gleichzeitig der offizielle Weihnachtsbaum und wird im Dezember mit über tausend Lichtern geschmückt. Sieht bestimmt toll aus.

Übrigens wird der Afternoon-Tea hier in Victoria noch entsprechend zelebriert.


Der erste Stop am Wasser war Fisherman`s Wharf, hier eine Hausbootsiedlung. In den Hausbooten werden handgefertigte Produkte und Essen verkauft. Die Boote sind absolut bezaubernd hergerichtet und man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus.

Das grün/blaue Hausboot war zum Verkauf. Ganz kurz haben wir überlegt.... aber wirklich nur ganz kurz.

Weiter am Wasser entlang erreicht man den Golden Point. Dort ist ein Steg knapp 1 km ins Meer gebaut. Dort weht, wie fast überall, die Fahne von British Columbia. Diese besteht am unteren Ende aus blauen und weißen Streifen, welche zum einen die Berge und zum anderen das Meer symbolisieren. Diesen Gegensatz konnten wir heute wunderschön einfangen.

 

Ein Stückchen weiter erreicht man die Meile 0 des TCH. Ein typischer Haltepunkt von HopOn/Off-Touren. Zum Glück mussten wir nur kurze Zeit warten, um ein Foto ohne eine Horde von Menschen zu erhaschen.

Gleich dahinter steht ein Denkmal für Terry Fox. Die Geschichte des jungen Mannes, welcher bereits mit 22 Jahren an Krebs gestorben ist, ist wirklich beeindruckend und mich hat sie zu Tränen gerührt. Ich will sie gar nicht erzählen, sondern habe die Kurzform von der Statue abfotografiert.

Über den Beacon Hill Park ging es weiter nach Downtown. Der Park ist wunderschön angelegt mit viel Wasser, Seerosen, tollen Rhododendron-Büschen und Schildkröten.

 

Den ganzen Weg am Wasser haben wir nach Seehunden, Delphinen und Walen Ausschau gehalten. Zum Abschluss am Inner Harbour hat sich dann ganz kurz ein Seehund gezeigt.

 

Downtown selbst hat uns nicht so gut gefallen. Die von uns gewählte Route am Wasser und durch den Park war genau richtig. Nach über 4 Stunden laufen, war dann auch genug für heute und mit dem Bus ging es wieder zurück Richtung Campground.

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