Mit dem Camper in Canada

Wir sind wieder on tour!

28Mai
2017

Oh wie ist das schön

Gefahrene Kilometer: 237
Start: Hope
Ziel: Paul Lake Provincial Park
Campground: Paul Lake Provincial Park


Schön war es heute morgen draußen in aller Ruhe zu frühstücken, ohne vorher zu Starbucks zu laufen.
In der Abfahrtskontrolle sind wir durch letztes Jahr schon routiniert und so ging es gegen halb 9 auf die Bahn Richtung Norden.

Unser eigentlicher Plan war dem TCH weiter nach Norden zu folgen. Nachdem wir aber nicht für 21 CAD / Person mit der Gondel über die Hells Gate Schlucht fahren wollten, war der Umweg über Cache Creek für uns nicht lohnenswert. Somit sind wir auf dem Yellohead Highway (Nr. 5) direkt nach Kamloops gefahren. Und wir wurden mit einer tollen Landschaft und viel Weite belohnt.

Dort waren die dann gleich noch mal bei Walmart. Gestern gab es nämlich keinen tragbaren Gasgrill mehr und irgendwie müssen wir die Verpflegung für die nächsten Wochen ja sicherstellen. Zum Glück ist ein Schraubenzieher im Wohnmobil vorhanden :-)

Von hier war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Paul Lake Provincial Park. Der Campground dort ist Natur pur und hat keine Wasseranschlüsse, kein Stromanschluss und natürlich kein Internet. Das macht uns mit unserem Luxusgefährt gar nichts, denn wir sind komplett autark, bis auf das Internet. Anders als in USA letztes Jahr, haben wir dieses Mal einen Generator und der Kaffee wird manuell mit heißem Wasser, welches über Gas erhitzt wird, frisch aufgebrüht. Unsere Wassertanks für 6 Personen ausgelegt, so dass ich ohne Angst duschen kann.

Von hier kann man runter zum Paul Lake laufen. Es sind zwar Trails ausgeschrieben, trotzdem sind wir von einem gemütlichen Spaziergang am See ausgegangen. Ganz so gemütlich war es dann doch nicht. Der Trail führt weg vom See den Hügel hinauf und dann noch mit der Möglichkeit den Gribaltar Rock zu erklimmen. Mit der Hoffnung auf eine tolle Aussicht auf den See, mussten wir da natürlich hoch. Was soll ich sagen, es war die Mühe wert...

Ein tolles Gefühl nach der Anstrengung die Füße im See zu kühlen. Hätte ich meinen Bikini dabei gehabt, wäre ich vermutlich reingesprungen. So dringend habe ich mir eine Abkühlung gewünscht. Ob ich Frostbeule es wirklich getan hätte -> wer weiß?

Obwohl wir jetzt grillen können, haben wir uns heute für einen Nudelsalat entschieden. Unsere Capming-Site liegt zwar zum Glück komplett im Schatten, aber es zu heiß für was warmes zu Essen.

Mit unserer neuen Tischdecke, wirkt auch der Picknicktisch etwas gemütlicher.

Von dem Campground-Host haben wir noch Feuerholz bekommen und konnten unser Bier somit gemütlich am Lagerfeuer genießen.