Mit dem Camper in Canada

Wir sind wieder on tour!

08Juni
2017

Okanagan Valley Tag 1: Kelowna

Gefahrene Kilometer: 148
Start: Vernon
Ziel: Peachland
Campground: Todd´s RV Park

Die letzten Tage haben wir einige Kilometer hinter uns gebracht. Daher war klar, jetzt lassen wir es wieder ein bisschen ruhiger angehen.

Für heute stand die größte Stadt des Valley´s, Kelowna, auf unserem Programm. Wie schon die ganze Reise war auch heute unser erster Weg ins Visitor Center, um uns dort über die Lauf- bzw. Wandermöglichkeiten zu informieren.
Nach wie immer sehr freundlicher Beratung haben wir uns entschieden an der sehr schönen Waterfront des Okanagan Lake entlang loszulaufen.

An deren Nordende liegt der Knox Mountain. Natürlich ist dieser in 2 Etappen auch mit dem Auto befahrbar, aber doch nicht für uns :-) Gelaufen wird!!!

Der Aufstieg über ca. 300 Höhenmeter ist in weniger als einer Stunde geschafft und, wie immer wenn man oben ist, wird man mit einer tollen Aussicht belohnt.

Auf dem Rückweg ging es dann noch durch Downtown und siehe da, mein Lieblingsauto wurde zum Verkauf angeboten. Schweren Herzens habe ich mich nur für ein Erinnerungsfoto entschieden.

 

Weiter ging es auf einen Cafe Latte und was Süßes bei unserem "nordamerikanischen Stammbarista" Starbucks. Währenddessen hat es zu Stürmen begonnen und wir haben uns schleunigst auf den Weg zu unserem Heim auf Rädern gemacht.

Unseren Campground haben wir uns heute in Peachland, nochmals 20 km weiter südlich, ausgesucht. Todd ist sehr freundlich und hat für mich heute den Job des Stellplatzeinweisers übernommen.

Pünktlich nachdem unser Wohnmobil mit Strom und Wasser versorgt war, hat es angefangen zu regnen und an rausgehen war nicht zu denken. Die Zeit haben wir sinnvoll zur weiteren Reiseplanung für die nächsten Tage genutzt.

Als wir mit dem Abendessen fertig waren, war auch der Regen fertig und wir sind noch mal ein bisschen spazieren gegangen. Dabei haben wir festgestellt, dass nicht nur die Hälfte unseres Campingplatzes unter Wasser steht, sondern auch große Teile des Strandes, der Straße und der Häuser am See. Todd hat erklärt, dass der See im Frühjahr durch die Schneeschmelze immer mehr Wasser hat. Normalerweise gibt es jedoch hier keinen Regen. Das ist in diesem Jahr anders und sie können nicht abschätzen wie hoch das Wasser noch steigt und wann der Alptraum ein Ende hat.