Mit dem Camper in Canada

Wir sind wieder on tour!

06Juni
2017

Zuerst Schnee und dann Sommer und Badesee

Gefahrene Kilometer: 314
Start: Fairmont
Ziel: Revelstoke
Campground: Williamson Lake Campground

Weitere 2,5 Std. Fahrt, auf dem Highway 93/95 nach Norden und dann weiter auf dem TCH nach Westen, hat es gedauert bis wir am Visitor Center des Glacier Nationalparks angekommen sind. Zum Glück wurde kurz vorher die Zeit wieder auf Pacific-Time zurück gestellt, so dass wir heute eine Stunde gewonnen haben.

Schon an der Einfahrt zum National Park war angegeben, dass ein Großteil des Nationalparks wegen Lawinengefahr gesperrt ist. Dies hat sich im Visitor Center bestätigt. Alle Wanderungen nach oben waren nicht möglich. Um uns nach der Fahrt wenigstens ein bisschen die Füße zu vertreten, sind wir einen der möglichen Wege entlang der ehemaligen Bahnstrecke gegangen. Das war insofern ganz interessant, da 1885 ein Mr. Ross durch einen Loop die lawinengefährdeten Gebiete umgangen ist und so die Zugfahrt sicherer gemacht hat. Die alten Brückenpfeiler stehen noch heute. Außerdem hat man immer wieder einen tollen Blick auf die noch tief verschneiten Berge.

Im Glacier gab es für uns keine weitere Aktivmöglichkeit und so ging es weiter Richtung Revelstoke und zum Mount Revelstoke Nationalpark. Zuerst haben wir an einem View-Point angehalten und den Blick in das Tal des Columbia River genossen.

Danach ging es ab in den Regenwald. Ein geheimnisvoller, abwechslungsreicher Waldweg mit bayrischen Wegmarkierungen.

 

Dieses hübsche Exemplar hat uns auf den letzten Metern unseres Weges begleitet.

In Revelstoke selbst waren wir kurz im Visitor Center und haben uns erkundigt ob es aufgrund der Überschwemmungen Anfang Mai schon möglich ist, durch das Okanangang Valley zu fahren. Zum unserem Glück geht das schon wieder, so dass wir uns morgen auf den Weg dorthin machen können.

Südlich des Ortszentrums liegt der Williamson Lake mit angeschlossenem Campground. Dieser wird sowohl vom Reiseführer empfohlen als auch im Internet gut bewertet.
Für uns war noch eine Campsite frei. Es hat sich gelohnt der Empfehlung zu folgen.
Der Campground ist liebevoll an- und die Campsites sehr großzügig ausgelegt.

Bis zum See sind es nur ein paar Meter den Hügel runter, mit Liegewiese und der Möglichkeit zu Schwimmen. Uns war dafür noch ein bisschen zu kalt. Wir haben die Zeit genutzt, um einfach ein bisschen zu entspannen und Yoga zu machen (also Yoga gilt nur für mich).